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Ich …

heiße Nadine Minagawa , bin 44 und hauptberuflich Designerin / User Experience Expertin.

ESSEN UND ACHTSAMKEIT

Ich habe schon immer gut und gerne gegessen, wenn auch aus jetziger Sicht nicht immer gesund 😉

Ich liebte es Exotisches und Neues auszuprobieren und mit Rezepten zu experimentieren. Essen war immer wichtig für mich, nicht nur als Lebensmittel sondern auch als Ausdruck von Kultur, Geselligkeit und emotionaler Zuwendung, als Quelle für Energie und Selbstfürsorge.

2008 kam ich, beeindruckt von der buddhistischen Achtsamkeit und gleichzeitig abgeschreckt von der Unbedarftheit in der ‚wir im Westen‘ tierische Produkte in uns rein schaufeln, als Vegetarierin von einer Nepalreise zurück.

Die Entscheidung wurde von einschlägigen Lektüren bekräftigt, allen vorweg das aus meiner Sicht am empfehlenswertesten Tiere essen von Jonathan Safran Foer (wikipedia | buch.de).

VEGAN UND  GESUND

Seit 2014 ernähre ich mich ausschließlich pflanzlich. Massgeblich für diese Entscheidung war die 2004 erschienene und 2010 übersetzte China Study von T. Colin Campell (wikipedia). Aber um offen zu sein, ich hab sie nicht komplett gelesen aber mir den Film Gabel statt Skalpell (Trailer) angesehen, der fasst sie sehr gut zusammen 😉

Um sicher zu gehen, dass ich durch meine vegane Lebensweise keinen Verzicht erfahre (sowohl ernährungs- als auch genuss-technisch) hab ich mich viel damit beschäftigt, wie unser Körper und unsere Verdauung funktioniert (meine Empfehlung: Giulia Enders Darm mit Charme (buch.de)) und wie die benötigten Nährstoffe durch pflanzliche Optionen gedeckt werden können (da gibt’s tausende Bücher und unzählige Internetseiten.  … ein schöner, schneller Einstieg ist Roh Volution von Chantal-Fleur Sandjon (buch.de). Auch der Besuch der Akademie für roh vegane ayurvedische Ernährung in Berlin (website) hat mich da ein gutes Stück weiter gebracht.

VERANTWORTUNG UND CHANCEN

Bewusst gesund zu leben,  weitgehend nachhaltig und regional sowie ausschließlich ökologisch einzukaufen und praktisch gänzlich auf industriell hergestellte Lebensmittel zu verzichten, ist inzwischen Alltag für mich. Es tut meinem Leib und meiner Seele gut und ist für mich Ausdruck meiner Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Vegan zu sein ist da nur ein logisch dazugehörender Aspekt.

Natürlich: Ich für meinen Teil betrachte Tiere zu essen inzwischen als spirituell arm, moralisch nicht vertretbar, gesundheitstechnisch mehr als bedenklich, ökologisch nicht nachhaltig bis kriminell und ernährungstechnisch schlichtweg unnötig … und natürlich hätte ich gerne, dass mehr Menschen das so sehen und danach agieren (Nach dem Motto „Hey, dein Essen macht meinen Planeten kaputt!“).

Aber es geht mir hier nicht darum, irgendjemanden mit Worten zu bekehren. Diskussionen um carnivore, vegetarische oder vegane Ernährung  erhitzt die Gemüter und spaltet die Gesellschaft. Das nervt (!), deshalb will ich das hier nicht weiter diskutieren, sondern Euch lieber mit leckeren, rein pflanzlichen Rezepten inspirieren.

NIX VERMISSEN – ERST RECHT NICHT DEN GENUSS

Seit 2 Jahren bin ich nun vegan und meine Küche gleicht manchmal einem Versuchslabor. Dieser Blog war ursprünglich meine Notiz-Sammlung, die ich nun auf vielfachen Wunsch öffentlich mache (und sukzessiv überarbeite). Ich hoffe Ihr seid inspiriert, habt Freude dran.

Mir ist am wichtigsten, dass ihr Euer Essen genießt … und wenn Euch meine Küche zu wenig Fleischbeilage hat, dann macht  das Browserfenster halt einfach wieder zu 😉

Wohl bekomms 🙂

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2 Gedanken zu „Ich …“

  1. Liebe Nadine,
    Dein Beitrag hier über Dich und dein Essen ist so herlich erfrischend und ansteckend. LoveIt!!!!!
    danke, dass Du deinen Schatz mit uns teilst!

    Alles&Liebe
    Regina

  2. „Hey, dein Essen macht meinen Planeten kaputt!“ werde ich mir merken. Ich erlebe oft dass Leute irgendwie feindlich reagieren wenn mensch lieber kein fleisch essen möchte.. Da freue ich mich natürlich über dein zwanglos freundliches und sehr schickes neue foodblog 🙂

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